Die nachstehend schriftlich eingegangene Lesermeinung trifft – bildlich gesprochen – den Nagel auf den Kopf. Während die Politik, wie in der Stadtratssitzung am 30.4.2026, weiter plappert, haben die Einwohner*Innen längst verstanden, dass es nicht an den Mitteln, sondern am Willen fehlt.

Denn richtig ist: würde an jeder einzelnen illegalen Müllablagestelle im Stadtgebiet nur ein einziger Täter überführt und angemessen bestraft werden, würde sich das in den einschlägigen Kreisen schneller herumsprechen, als die Ankündigung eines Freibierausschankes auf dem Jahrmarkt.
„Das Thema könnte so einfach gelöst werden. Denn es wird jede Nacht dort abgeladen. Wenn die Stadt wollte, dann würde eine einzige verdeckte Nachtschicht ausreichen, um die ersten Personen auf frischer Tat zu ertappen. Da dies nicht geschieht, kann man nur folgern, dass die Stadt dies gar nicht möchte. Und das kann nicht an den Kosten der Nachtschicht liegen, denn diese hätten sich längst amortisiert. Vermutlich weiß man längst, wer dafür verantwortlich ist. Und hat Angst durchzugreifen – es sind vermutlich einfach die falschen Täter.
Vielleicht ist es auch der Pumuckl, der hier nachts sein Unwesen treibt. Und dieser wird bei Anwesenheit von Menschen bekanntlich unsichtbar. Vielleicht sollte man auch einfach mal in Erwägung ziehen, den Straßennamen umzubenennen. Denn wie wir täglich von tourismusbeitrag-so-nicht.de erfahren, sind in Bad Kreuznach viele einfach gestrickte Menschen unterwegs, die beim Namen „Müllergasse“ eventuell nur die erste Silbe lesen können und dies für eine Arbeitsanweisung halten“.
