Von Claus Jotzo
Ausgerechnet der Tag der Arbeit ist der erste Tag nach dem – sagen wir mal – Pflichtarbeitsleben von Hansjörg Rehbein. Der langjährige Pressesprecher der Bad Kreuznacher Stadtverwaltung verschickte am gestrigen Donnerstagvormittag (30.4.2026) um 9:42 Uhr seine letzte Presseerklärung in dieser Funktion an die „lieben Kolleginnen und Kollegen“. Mit der nüchtern-sachlichen Feststellung „am Tag der Arbeit beginnt mein Rentnerdasein“.

Und dem Rat „geht achtsam mit Euch um, eine gute Voraussetzung, um gesund das Rentenalter zu erreichen“. Es ist schon einige Jahrzehnte her, da schrieb und fotografierte ich als freier Mitarbeiter für die Allgemeine Zeitung, als Hansjörg Rehbein bei der Rhein-Zeitung („Öffentlicher“) als Redakteur tätig war. Ich gehörte damals zu einer kleinen Gruppe von Ratgebern, die den damaligen Oberbürgermeister Rolf Ebbeke davon überzeugen konnten, dass die Stadtverwaltung einen Presse-Fachperson benötigt, um eine bessere Information der Bevölkerung zu erreichen.
Sparsam wie Ebbeke war, setzte er sich im Stadtrat für eine halbe Stelle ein. Die wurde zunächst von der RZ-Redakteurin Marianne Reuter-Benz (t 2021) mit Leben erfüllt. Die später zu den Stadtwerken wechselte. Hansjörg Rehbein war einer ihrer Nachfolger. Rehbein hatte schon im Februar angekündigt sich nicht vollkommen in den Ruhestand zurückzuziehen. Sondern – wenn auch in deutlich reduziertem Umfange – weiter journalistisch tätig zu bleiben. Dafür wüscht die tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion alles Gute.
