Die Explosion in dem Bosenheimer Wohnhaus am 8.11.2025 kurz vor Mitternacht war kilometerweit zu hören. Das Gebäude wurde dabei schwer beschädigt: die Rückwand teilweise herausgebrochen, Fenster, die Hauseingangs- und mehrere Hausinnentüren von der Druckwelle zerstört, das Fensterglas großflächig über die Hackenheimer Strasse verteilt (es landete auch über 50 Meter entfernt auf dem Schulhof der gegenüberliegenden Grundschule). Der Bewohner der hauptbetroffenen Wohnung wurde schwer verletzt.

Mehrere Menschen verloren ihre Wohnungen, Hab und Gut (tourismusbeitrag-so-nicht.de berichtete). Das Unglück ist bis heute Gesprächsthema im Stadtteil. Am gestrigen Donnerstagnachmittag (23.4.2026) nach 16 Uhr wurden diese Erinnerungen durch einen Feuerwehreinsatz wieder aufgefrischt. Die fuhr mit Sondersignalen vor. „Was ist wieder passiert“, fragten viele der Anwohner*Innen. Das Abbruchunternehmern Hermann Kathöfer (33397 Rietberg) ist mit dem Entfernen der Ruine beauftragt.

Bei den Arbeiten am gestrigen Nachmittag stießen die Arbeiter beim Wegräumen von Schutt auf drei Propangasflaschen. Von einer war kurzzeitig ein lautes Zischen zu hören. Daraufhin benachrichtigte der Bauleiter sofort die Feuerwehr. Ein Verhalten, das der stellvertretende Wehrleiter Kai Mathias ausdrücklich als umsichtig lobt. Die Feuerwehrkräfte stellten dann vor Ort fest, dass keine Explosionsgefahr besteht, nahmen die drei Flaschen mit und rückten kurze Zeit später wieder ab.

