Kripo: Großbrand wurde durch Arbeit mit einem Trennschleifer ausgelöst

Was da am vergangenen Samstag (18.4.2026) beim Großbrand einer Autohalle in der Badenheimer Strasse alles verbrannte und für eine hoch in den Himmel steigende pechschwarze Rauchsäule sorgte, steht noch lange nicht fest. Einwohner*Innen mit Hintergrundinformationen befürchten, dass es eben nicht nur Autoreifen waren. Fest steht aufgrund einer erfreulich schnell abgegebenen Presseerklärung der für die Aufklärung von Bränden zuständigen Kriminalinspektion Bad Kreuznach, wie das Feuer ausgebrochen ist.

Am Sonntag nach dem Großbrand war rund um das betroffenen Grundstück einiges los.

Demnach arbeitete der 42jährige Geschädigte mit einem Trennschleifer am Unterboden eines Pkw. Plötzlich entzündete sich, vermutlich durch den Funkenflug, der Pkw. Löschversuche des Geschädigten führten nicht zum Erfolg. In der Folge griff der Pkw-Brand auf weitere Autos in der Halle über und entwickelte sich zum Vollbrand der Werkstatt.

Autos wurden abgefahren. Und Kunden und Katastrophentouristen parkten – wie vorher auch – auf der Strasse.

Ein Gutachter wurde beauftragt den Entstehungsbrand am brandauslösenden Pkw zu untersuchen. Dessen Ergebnis wird nicht vor nächster Woche erwartet. Es gab keine Personenschäden. Hinweise auf vorsätzliche Handlungen liegen nicht vor. Der Sachschaden dürfte sich auf über 500.000 Euro belaufen. Es gibt mehrere Geschädigte. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Kriminalinspektion Bad Kreuznach und eigene Recherchen