Die in der vergangenen Woche verschickte Erklärung des Àbfallwirtschaftsbetrieb (AWB) zur den aus Sicht der Kreisverwaltung bestehenden Hintergründen der Vermüllung im Stadtgebiet hat bei den Leser*Innen vielfältigen Widerspruch ausgelöst. Albert M. bringt den Eindruck mehrerer Kommentare auf den Punkt: „die Kreisverwaltung redet nur um den heißen Brei herum …“. Von vielen gefordert: der Einsatz von Videoüberwachung an neuralgischen Punkten.

Auf die umfangreiche schriftliche Anfrage der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Redaktion hin hat die Kreisverwaltung Antworten angekündigt. Verwunderlich ist, dass es keinerlei Reaktionen aus dem Kreistag gibt. Da die Entsorgung von Abfällen allein in der Zuständigkeit des Kreises liegt, müssten sich die Kreispolitiker*Innen eigentlich darum kümmern. Auch um die Frage der Beitragsgerechtigkeit. Die ist nämlich angesprochen, je nach dem, ob die illegalen Abfallmengen aus Steuermitteln oder über die Müllgebühren abgerechnet werden.
