Am 22.4. gibts Infos zu Bad Kreuznacher Weinpatenschaften im Dritten Reich

Unter dem Titel „Bad Kreuznach und seine Weinpatenschaften im Dritten Reich“ beleuchtet der Historiker Dr. Christof Krieger die interessante Entstehungsgeschichte der deutschen Weinpatenschaften als Teil der Vermarktungs- und Propagandainstrument der nationalsozialistischen Politik. Ab 1935 übernahmen annähernd 1.000 Städte vom Rheinland bis nach Hinterpommern besondere „Weinpatenschaften“ für einzelne Winzerorte.

Wobei im Rahmen eines im ganzen Reich stattfindenden „Festes der deutschen Traube und des Weines“ vom Parteiapparat der NSDAP allerorten volkstümliche Weinfeste und Umzüge organisiert worden waren. Der Volksmund machte daraus rasch die Parole: „Saufen für den Führer!“ Auch Bad Kreuznach profitierte kräftig von dem staatlich verordneten einwöchigem Trinkgelage.

Wer mehr über das spannende Thema erfahren möchte, ist eingeladen zum Vortrag von Dr. Krieger am Mittwoch der neuen Woche (22.4.2026) um 19:30 Uhr im Museum Schlosspark (Dessauerstraße 49, Parkplätze stehen auf dem Gelände des Rittergutes Bangert und der Römerhalle zur Verfügung). Der Eintritt kostet 5 Euro.

Quelle: Marek Haas vom Museum Schlosspark der Stadt Bad Kreuznach