Auf der Roseninsel ist ein besonderes Zeichen für Erinnerung, Frieden und Nachhaltigkeit gepflanzt worden: der Abiturjahrgang des Lina-Hilger-Gymnasiums setzte gemeinsam mit der Stadt Bad Kreuznach einen Ginkgo-Baum. Abiturientin Luise Beye hatte sich mit der Bitte an den Oberbürgermeister gewandt, einen Baum als dauerhafte Erinnerung an ihre Schulzeit auf der Roseninsel pflanzen zu dürfen – wie schon ihr Bruder Julius vor zwei Jahren.

Diesem Wunsch kam Oberbürgermeister Emanuel Letz auch dieses Mal gerne nach und stellte wieder einen Ginkgo zur Verfügung. Hans Sifft, Abteilungsleiter Tiefbau und Grünflächen, zog das Bäumchen aus den Samen von Ginkgos groß, die den Atombombenabwurf auf Hiroshima 1945 überstanden hatten. Die internationale Friedensorganisation „Mayors for Peace“ hatte die Samen an Mitgliedsstädte weltweit verschickt, darunter auch an die Stadt Bad Kreuznach. Oberbürgermeister Letz betonte:
„Dieser Ginkgo ist ein lebendiges Erinnerungszeichen: an die Schulzeit dieser Abiturientinnen und Abiturienten, aber auch an die Verantwortung, die wir für Frieden und unsere Umwelt tragen. Die Aktion des Lina-Hilger-Gymnasiums unterstützten wir daher auch dieses Jahr wieder sehr gerne.“ Ginkgo biloba ist ein Symbol für Langlebigkeit und ein Mahnmal für Umweltschutz und Frieden. Als „lebendes Fossil“ existiert die Art seit rund 300 Millionen Jahren und ist seit Mitte des 18. Jahrhunderts als Zierbaum in Europa bekannt. Besonders große und schöne Exemplare stehen im Bad Kreuznacher Schlosspark.
Quelle und Bild: Stadtverwaltung Bad Kreuznach
