Als Verbindung zwischen der L 400 und der B 428 verläuft die Landesstrasse 413 quer durch Bosenheim („Rheinhessenstrasse“). Die Belastung durch Schwerlastverkehr ist dort vor mehr als zehn Jahren stark gestiegen, als für Strassen mit überregionaler Bedeutung die Lkw-Maut eingeführt wurde. Das ist für die an der Strasse wohnenden Menschen nicht nur wegen der damit verbundenen Lärm- und Abgasmehrbelastung ein Problem. Sondern führt auch zu einem höheren Verschleiß. Etwa der Abdeckungen der Revisionsschachtabdeckungen und der Oberflächenwasserabflüssen.

Ende 2018 hatten u.a. der damalige Ortsvorsteher Dr. Volker Hertel und Anwohner und Ortsbeiratsmitglied Kay Maleton eine Sanierung der im wahrsten Sinne des Wortes abgefahrenen und lärmenden Abdeckungen Schutzausstattung gefordert. Der damals als Bauhof-Dezernent verantwortliche Bürgermeister Wolfgang Heinrich veranlasste Anfang 2019 nach dem Hinweis aus Bosenheim eine Sanierung mit Gummipuffer, was die Geräuschentwicklung erheblich absenkte. Auch wenn der Landesbetrieb Mobilität (LBM) als Strassenbaulastträger für die L 413 zuständig ist, liegt die Verantwortung für die Unterhaltung bei der Stadt.
Denn die hat mit dem LBM einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Kay Maleton formulierte das Problem damals mit der griffigen Aussage: „die Deckel scheppern beim Drüberfahren wie eine Rüttelplatte“. Die damals im unteren Bereich der Landesstrasse behobene Lärmbelästigung tritt seit einiger Zeit lautstark in der Ortsmitte auf. Darauf machte ein Bürger in der Ortsbeiratssitzung am 11. März aufmerksam. Besonders nachts ist das Scheppern für die Anwohner*Innen im Umkreis ein Problem. Ortsvorsteher Markus Später sagte zu sich um Abhilfe zu bemühen.
