Michelin weiht neue Halle für Extrusionsanlage ein

Das Michelin Reifenwerk Bad Kreuznach hat eine neue Produktionshalle für eine moderne Extrusionsanlage eingeweiht. Bei einer kleinen Feier würdigten Projektteam, Werkdirektion, Betriebsrat sowie die Vorarbeiter der am Bau beteiligten Partnerfirmen gemeinsam den Abschluss des Bauprojekts. Mit dem Neubau schafft das Werk die Voraussetzungen für eine neue Anlage zur Herstellung von Laufstreifen für künftige Reifengenerationen. Die Halle ist Teil eines umfassenden Investitionsprogramms, über das Michelin bereits im August 2025 informiert hatte.

Grund zum Feiern: Rund 50 interne und externe Projekt-Beteiligte hatten Werkdirektor Guilhem Vogel (1. Reihe, sitzend, 4. v. l.) und Projektleiter Nico Fauth (5. v. l.) zur Einweihung der neuen Halle eingeladen. Auf dem Banner steht der Michelin interne Name der künftigen Anlage, die hier ihren Platz finden soll: „MX7“.

Insgesamt fließen bis 2027 mehr als 30 Millionen Euro in neue Anlagen, Gebäude und moderne Produktionsprozesse in Bad Kreuznach. „Mit diesen Investitionen stärken wir unser Werk langfristig“, sagte Werkdirektor Guilhem Vogel bei der Einweihung. „Wir schaffen damit die Voraussetzungen, um neue Reifengenerationen effizient und wettbewerbsfähig produzieren zu können.“ Projektleiter Nico Fauth ergänzte: „Vom ersten Spatenstich bis heute war es eine Reise voller Herausforderungen – und ebenso vieler Erfolge. Ich bin stolz auf das Geleistete und zuversichtlich für die weiteren Meilensteine.“

Die Feiernden benötigten nur einen geringen Teil der großen Halle.

 
In der Halle wird in den kommenden Monaten eine neuartige Extrusionsanlage installiert. Auf ihr fertigen die Bad Kreuznacher Teams künftig komplexe Laufstreifen. Sie sind ein zentrales Bauteil des Reifens, das das Profil enthält und später den Kontakt zur Straße herstellt. Die Anlage wird mit digitaler Technik ausgestattet und in die globale Produktions- und Dateninfrastruktur des Unternehmens eingebunden. Auch die Arbeitsplätze werden modern gestaltet.

Projektleiter Nico Fauth bedankte sich bei allen, die zu dem reibungslosen Ablauf des Hallenbaus einen Beitrag geleistet hatten.

Sicherheit, ergonomische Arbeitsbedingungen, eine klimatisierte Produktionsumgebung sowie neue Sozialräume sind Teil des Hallenkonzepts. Die 1.800 Quadratmeter große Halle entstand in 10 Monaten Bauzeit. Das Michelin Projektteam arbeitete mit mehr als 60 externen Unternehmen zusammen. Rund die Hälfte von ihnen kommen aus dem direkten Umfeld des Reifenwerks an der Nahe. Mit den Investitionen will Michelin die Produktion am Standort weiter modernisieren.

Zudem wird die Effizienz erhöht und der Anteil neuer, besonders energieeffizienter Reifengenerationen ausgebaut. Gleichzeitig sucht das Werk bereits heute Verstärkung für seine Fertigungsteams und stellt weiterhin Mitarbeitende für verschiedene Produktionsbereiche ein. Der Standort folgt damit den Unternehmenswerten der Michelin Gruppe: „People – Profit – Planet“, Achtung vor den Menschen, wirtschaftlicher Leistungsstärke und der Umwelt.

Text und Bilder: Ulrike Dalheimer, Pressereferentin Michelin Bad Kreuznach / Trier