Rad- und Fußweg übers Viadukt auch bei Mopeds beliebt

Seit dem die Beleuchtung der westlichen Kehre durch die Stadt nachgerüstet wurde, wird die Brücke für Radfahrer*Innen und Fußgänger*Innen über die B 428 sehr gut angenommen. Abgesehen von den Bewohner*Innen eines Hauses in der Industriestrasse weint auch der Drückampel keine(r) mehr eine Träne nach. Weil auch der letzte absteigewillige Radfahrer erkannt hat, dass es sich wesentlich schneller, sicherer und komfortabler über das Viadukt rollt, als an der Bundesstrasse zu stehen.

Auch das Märchen von den Fussgängermassen, für die die Drückampel angeblich ach so wichtig war, wird seit deren Abschaltung nicht mehr erzählt. Ein Problem besteht jetzt allerdings. Radler und Passanten werden immer wieder von motorisierten Verkehrsteilnehmer*Innen gefährdet, die den in Planig beginnenden Radweg längs der Bahn in Richtung Innenstadt zum persönlichen Schnellweg umfunktionieren. Und in der Folge auf Quads, Motorrädern und Mopeds über das Viadukt brettern.

Der Wegfall der Drückampel nördlich des Bauhaus-Kreisels ist die mit Abstand wirkungsvollste Umweltschutzmaßnahme in und um Bad Kreuznach in den vergangenen Jahren.