Auch viele Einwohner*Innen des Nahelandes haben am frühen gestrigen Sonntagabend (8.3.2026) ungewöhnliche Lichterscheinungen am Himmel gesehen und in den Sozialen Medien berichtet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Kriege wurden teils Satellitenschrott, Kampfflugzeuge und Raketen als Verursacher vermutet. Das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz (LfBK) hat mit einer um 21:26 Uhr veröffentlichten Presseerklärung Klarheit geschaffen.

Demnach „hat das Ereignis keinen Zusammenhang mit einer militärischen Aktivität“. Vielmehr handelte es sich um einen Meteoritenüberflug. Das Geschoss aus dem Weltraum zerbrach laut LfBK über dem Westen der Bundesrepublik. Bruchstücke hätten gegen 19:15 Uhr die Erde erreicht. Eines schlug in der Nähe von Koblenz in einem Gebäude ein. Es entstand kein Personen und lediglich überschaubarer Sachschaden. Weitere Einschläge wurden aus dem Hunsrück und der Eifel gemeldet.
Die Presseerklärung des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz im Wortlaut:
„Über Rheinland-Pfalz kam es zu einem Meteoritenüberflug. Dieser zerbrach mit einem lauten Knall über dem Westen der Bundesrepublik. Die Integrierten Leitstellen, insbesondere im Norden von Rheinland-Pfalz, meldeten ein erhöhtes Notrufaufkommen. Dies ist aktuell rückläufig. Der Überflug wurde an vielen Stellen in Rheinland-Pfalz wahrgenommen.
Es haben Bruchstücke gegen 19:15 Uhr die Erde erreicht. Vereinzelt kam es zu Schäden in Rheinland-Pfalz, Personenschäden sind bisher nicht bekannt. Das Ereignis hat keinen Zusammenhang mit einer militärischen Aktivität. Das Lagezentrum Bevölkerungsschutz des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz ist im Einsatzmodus und beobachtet die weitere Lageentwicklung“.
