Gastbeitrag von
Anke Wiechert
Ein proppenvoller Saal im Dachgeschoss des Bürgerhauses Alte Grundschule in Bad Sobernheim. Rund 80 interessierte Gäste nahmen an der Auftakt-Veranstaltung der Vortragsreihe „Felke für alle“ der Emanuel-Felke-Stiftung teil. Dr. Petra Sommer brillierte mit einem ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Vortrag mit dem Titel „Natürlich stark – wie die Felke-Therapie unser Immunsystem neu auflädt“. Verständlich und anschaulich erklärte sie, warum unser Immunsystem mehr braucht als Tabletten und Vitamine.

Nämlich natürliche Reize wie Lehm, Wasser, Licht, Luft und Bewegung. Besonders eindrücklich schilderte sie, welche Rolle der Lehm in der Felke-Therapie spielt und wie diese naturheilkundlichen Impulse die körpereigenen Abwehrkräfte nachhaltig stärken können. Für Heiterkeit und Bewegung sorgte ihr interaktives „Drei-Minuten-Trimmer-Programm“, bei dem alle Anwesenden aktiv mitmachten. Die Mischung aus medizinischer Tiefe, lebensnaher Vermittlung und einer guten Portion Humor kam beim Publikum hervorragend an.

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich ein lebhafter Austausch. Zahlreiche Fragen zeigten das große Interesse der Zuhörerinnen und Zuhörer. Bei Tee, Wein und einem kleinen Häppchen stand man noch lange zusammen, diskutierte weiter und führte interessante Gespräche. Besonders erfreulich war, dass auch zahlreiche Gäste aus dem weiteren Umkreis den Weg nach Bad Sobernheim gefunden hatten. Die nächsten Vorträge der Reihe finden am 19. März und am 16. April, jeweils um 19 Uhr im Bürgerhaus Alte Grundschule, statt.
Referieren werden Dr. Axel Bolland und Dr. Matthias Menschel. Die Emanuel-Felke-Stiftung versteht sich als Impulsgeberin für Gesundheit und Kultur in der Felkestadt Bad Sobernheim. Als gemeinnützige Stiftung fördert sie das Kur-, Kultur- und öffentliche Gesundheitswesen der Stadt und setzt sich dafür ein, Emanuel Felkes ganzheitliches Denken lebendig zu halten – nicht als historische Erinnerung, sondern als zukunftsweisende Haltung.
Neben der Vortragsreihe „Felke für alle“ plant die Stiftung weitere Projekte und Veranstaltungsformate, die Naturheilkunde, Kultur und Bürgerschaft miteinander verknüpfen. Ziel ist es, das Profil Bad Sobernheims als Felkestadt weiter zu schärfen und Felkes Ideen aktiv in die Gegenwart zu tragen. Anke Wiechert, Vorsitzende der Emanuel-Felke-Stiftung, gleichzeitig Leiterin des Heimatmuseums Bad Sobernheim, betont:
„Felke ist für uns kein abgeschlossenes Kapitel der Stadtgeschichte, sondern eine lebendige Haltung. Im Heimatmuseum bewahren wir sein Erbe – mit der Stiftung tragen wir es hinaus in die Stadt. Wenn wir Natur, Gesundheit und Gemeinschaft zusammendenken, entsteht etwas, das Bad Sobernheim im Innersten ausmacht: eine Stadt, die aus ihrer Geschichte Kraft für ihre Zukunft schöpft.“
Anke Wiechert ist die Vorsitzende der Emanuel-Felke-Stiftung Bad Sobernheim
