Enttäuschte Großeltern verärgert wegen Mängeln beim Salinenbad-Besuch

Immer mehr Bad Kreuznacher*Innen wissen, dass die ihnen die Einwohnerfragestunde des Stadtrat die Möglichkeit bietet, auf Probleme und Mängel öffentlichkeitswirksam hinzuweisen. Dies nutzte am gestrigen Donnerstagabend (26.2.2026) Opa Michael Gangluff für einen Erlebnisbericht von seinem jüngsten Besuch mit Enkelkind im Salinenbad: „wir sind völlig desillusioniert rausgekommen“. Dabei sorgte nicht der (hoch subventionierte) Eintrittspreis für Verärgerung.

Sondern andere Umstände. Etwa der Zustand der Spinde. Große für die Winterklamotten waren entweder abgeschlossen oder kaputt. Die Kleidung musste daher in kleine reingequetscht werden. Die Umkleidebank ist 25 Zentimetern Tiefe nicht ausreichend: „darauf kann man nicht sitzen, um Schuhe und Hose an- und auszuziehen“. Im Bad dann die Enttäuschung: „die Hälfte des Beckens war abgesperrt. Genau unter dem Sprungbrett“. Zudem sei für die Kinder war kein Spielzeug da gewesen.

Dies befand sich hinter verschlossenen Türen. „Nach dem Verlassen des Badebereiches hat meine Frau mich um Hilfe gerufen. Ich musste mit Hose bekleidet in die Umkleide der Damen, um dort mit handwerklichem Geschick zu helfen das Spindschloss wieder aufzubekommen“, berichtete Michael Gangluff. Und fragte: „wo sind die 21 Millionen hin? Und das Schwimmer-Außenbecken ist noch nicht einmal saniert…“