KRN spricht erst von „einzelnen Fahrtausfällen“, dann von Betriebseinstellung

Bundesweit ruft die Gewerkschaft ver.di für den Freitag und Samstag dieser Woche (27. und 28.2.2026) zum Warnstreik im kommunalen Busverkehr auf. Ausdrücklich betroffen ist davon auch die KRN-Kommunalverkehr Rhein-Nahe GmbH, die den Busverkehr in Bad Kreuznach und dem Naheland durchführt. Noch am gestrigen Dienstag teilte die KRN dazu mit: „aufgrund eines Aufrufs der ver.di zum Warnstreik kann es im gesamten Gebiet der KRN zu einzelnen Fahrtausfällen kommen. Dies betrifft den Zeitraum von Freitag, 27.02., ab 3 Uhr bis Samstag, 28.02., bis zum Ende der letzten Schicht (Stand: 24.2.2026 10:28 Uhr)“.

Zumindest am Freitag werden die KRN-Kund*Innen an den Haltestellen und Busbahnhöfen in Bad Kreuznach und im Naheland vergeblich warten: der Busverkehr wird aufgrund eines ver.di-Warnstreikes eingestellt.

Weniger als 24 Stunden später lautet der KRN-Warnhinweis: „aufgrund eines Aufrufs der Ver.di zum Warnstreik wird am Freitag im gesamten Gebiet der KRN der Betrieb eingestellt. Samstag kann es zu einzelnen Fahrtausfällen kommen (Stand: 25.2.2026 9:28 Uhr). Wieso bei unverändertem Sachverhalt für Freitag zunächst nur „einzelne Fahrtausfälle“ und tags drauf die Fahrbetriebseinstellung angekündigt werden, erklärt die KRN nicht. Auch zum Schülerverkehr am Freitag trifft die KRN keine dezidierte Aussage. Ver.di spricht diesbezüglich von „Auswirkungen“.

Quellen: ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz-Saarland und KRN GmbH