Der klare Schwerpunkt der tourismusbeitrag-so-nicht.de-Berichterstattung liegt auf der Bad Kreuznacher Kommunalpolitik. Ergänzt um wichtige Vorkommnisse im Naheland. Im Laufe der Jahre haben wir auf intensiven Leserwusch die Berichterstattung um Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten erweitert. Es gibt Leser*Innen die in der Mitteilung dieser Fakten eine Schlechtdarstellung unserer Region erkennen. Für die gibt es die neue Rubrik „Kuriose Polizeiberichte“. In der wir ausgewählte Fälle aus Rheinland-Pfalz – außerhalb des Nahelandes – vorstellen. Oft nicht lustig. Aber aus dem Rahmen des Alltäglichen fallend. Auch um die hiesigen Verhältnisse zu relativieren:

Polizeiinspektion Frankenthal: E-Scooter-Dieb greift 2 Frauen an (21.2.2026 – 9:51 Uhr)
Die 21- und 22jährigen Frauen konnten am Vortag beobachten, wie ein 14jähriger einen E-Scooter entwendete und zeigten dies bei der Polizei an. Als die beiden Frauen am 20.2.2026 um 16:50 Uhr in der Siemensstraße in Frankenthal erneut auf den 14jährigen trafen, bedrohte dieser die Frauen und trat der 21jährigen mit den Füßen gegen das Schienbein. Durch Polizei stellte sich bei der Überprüfung des 14jährigen heraus, dass gegen diesen mittlerweile ein Haftbefehl bestand. Er wurde im Anschluss an die Anzeigenaufnahme in die Jugendstrafanstalt nach Schifferstadt verbracht.
Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern: 18jähriger randaliert im Zug (20.2.2026 – 15:32 Uhr)
Um 7:14 Uhr morgens am 20. Februar 2026 informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG die Bundespolizei über einen in einer Regionalbahn randalierenden Mann am Bahnhof Winden. Eine Streife konnte vor Ort zunächst nur noch den Triebfahrzeugführer antreffen, der den Beamten schilderte, dass ein Mann bereits am Bahnhof Insheim die Tür des Zuges blockierte, da er diese zum Rauchen geöffnet hielt und die Abfahrt so nicht möglich war. Der Aufforderung den Zug zu verlassen kam der Mann nicht nach, weshalb er weiter mit nach Winden fuhr.
Am Bahnhof Winden forderte der Triebfahrzeugführer den Mann erneut zum Ausstieg auf, dieser zeigte ihm daraufhin den Mittelfinger, warf sein Telefon nach ihm und verließ danach den Zug. Damit nicht genug, stieg er in den Gleisbereich und warf einen Stein gezielt auf die Zugfront, wodurch Lackschäden entstanden. Etwa eine Stunde später konnten die Polizisten den Mann in einem anderen Zug am Bahnhof Winden feststellen. Vor Ort konnte der Mann sich nicht ausweisen, daher wurde er mit zur Dienststelle in Kandel genommen.
Es handelte sich um einen 18jährigen Sudanesen, der sich aktuell unerlaubt in Deutschland aufhält. Nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 18jährige mit einer Anlaufbescheinigung entlassen. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung, unerlaubten Aufenthalt, Beleidigung sowie Sachbeschädigung eingeleitet.
Polizeipräsidium Mainz: 55jähriger nach heimlichen Videoaufnahmen in Damentoilette geschnappt (20.2.2026 – 8:55 Uhr)
Am vorvergangenen Freitag (13.2.2026) kam es in der Zeit zwischen 11 Uhr und 12 Uhr in den Toilettenräumlichkeiten der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz im Haus Recht und Wissenschaft I (ReWi I) zu einem Vorfall, bei dem ein 55jähriger Mann heimlich Videoaufnahmen in einer öffentlichen Frauentoilette gefertigt haben soll. Eine Zeugin betrat zur genannten Zeit die Damentoilette und begegnete beim Eintreten einer bislang unbekannten Kommilitonin, die die Räumlichkeiten gerade verließ.
Kurz darauf kam ihr innerhalb der Toilette ein Mann mit gerötetem Kopf entgegen, der sie beim Vorbeigehen anrempelte. Dabei bemerkte die Zeugin, dass der Mann ein Mobiltelefon in der Hand hielt, das sich im Kameramodus befand. Auf dem Display war eine aktive Videoaufnahme erkennbar. Die Zeugin reagierte umgehend und verständigte über Notruf die Polizei. Der Mann verließ zügig die Toilettenräumlichkeiten und entfernte sich zunächst. Wenig später konnte die Zeugin den Tatverdächtigen außerhalb des Gebäudes erneut feststellen.
Und versuchte ihn zur Rede stellen. Als der Mann die Zeugin erkannte, ergriff er die Flucht. Die Zeugin nahm die Verfolgung auf. Mehrere unbeteiligte Passanten wurden auf die Situation aufmerksam, reagierten geistesgegenwärtig und unterstützten die Verfolgung. Gemeinsam gelang es ihnen, den Tatverdächtigen nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt zu stellen und bis zum Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung festzuhalten.
Bei der anschließenden Durchsicht des Mobiltelefons konnten mehrere einschlägige Videoaufnahmen festgestellt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand filmte der Beschuldigte mit seinem Smartphone über beziehungsweise unter den Trennwänden der Toilettenkabinen in der öffentlichen Frauentoilette. Gegen den 55jährigen Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen gemäß § 201a Strafgesetzbuch eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Die Polizei bittet insbesondere Frauen, die sich am 13.2.2026 zwischen 11 Uhr und 12 Uhr in den Toilettenräumlichkeiten der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz aufgehalten haben und möglicherweise von den Aufnahmen betroffen sind, sich bei der Polizei zu melden. Darüber hinaus wird die bislang unbekannte Kommilitonin, die die Toilette unmittelbar vor der Mitteilerin verlassen hat, gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Mainz unter (06131) 65 33 999 entgegen.
Polizeidirektion Kaiserslautern: Besoffener will Supermarktparkplatz nicht verlassen (19.2.2026 – 14:12 Uhr)
Ein alkoholisierter Mann hat am vergangenen Mittwochnachmittag (18.2.2026) im Gersweilerweg in Kaiserslautern ausgelöst. Der 41jährige lag in der Einfahrt eines Supermarktes und war nicht in der Lage sich dort wegzubewegen. Gegenüber dem Rettungsdienst verhielt er sich aggressiv, sodass die Helfer um Unterstützung durch die Polizei baten.
Auch gegenüber den eingesetzten Beamten war er wenig kooperationsbereit und ignorierte den ausgesprochenen Platzverweis. Bei seiner Durchsuchung wurde ein Taschenmesser sichergestellt. Im Anschluss nahmen die Polizisten den Mann mit zur Dienststelle. Nach einem Atemalkoholtest, der 1,84 Promille zeigte, konnte der 41jähige dann wieder gehen.
Polizeidirektion Kaiserslautern: Platzwunde nach Fläschchenwurf beim Fastnachtsumzug (19.2.2026 – 13:27 Uhr)
Im Rahmen des Fastnachtsumzuges in Zweibrücken kam es am vergangenen Montag (17.2.2026) gegen 15:45 Uhr auf der Ehrentribüne zu einer Körperverletzung. Aus einem vorbeiziehenden Umzugswagen wurden neben Süßigkeiten auch andere Gegenstände in Richtung der Tribüne geworfen. Dabei traf eine kleine Glasflasche eine zu den Ehrengästen zählende Frau am Kopf. Sie erlitt eine Platzwunde, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern: Zugfahrt einer 28jährigen endet im Knast (19.2.2026 – 11:33 Uhr)
Am vergangenen Mittwochmorgen (18.2.2026) wurde die Bundespolizei nach Einfahrt des Regionalexpress 1 im Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße zur Unterstützung gerufen. Eine 28jährige Deutsche hatte zuvor im Zug auf eine Reisende mit einem Turnbeutel eingeschlagen. Die Geschlagene wurde nicht verletzt. Weiterhin konnte die 28jährige keinen gültigen Fahrschein für die Fahrt von Mannheim nach Neustadt an der Weinstraße vorweisen.
Im Rahmen der polizeilichen Kontrolle wurde zudem ein bestehender Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Konstanz aufgrund von Körperverletzung festgestellt. Die Frau wurde dem Richter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Frau in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Rohrbach eingeliefert. Durch die Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen eingeleitet.
Polizeipräsidium Mainz: AirPods-Ortung führt Polizei zu Tatverdächtigem (19.2.2026 – 11 Uhr)
Am Rosenmontag (16.2.2026) kam es im Rahmen der Fastnachts-Feierlichkeiten in Mainz zur Unterschlagung einer Bauchtasche zum Nachteil eines 18jährigen Mannes. Der Geschädigte erschien am späten Abend auf der Polizeiinspektion Mainz 1 und gab an, zuvor den Rosenmontagsumzug besucht zu haben. Nach eigenen Angaben sei er im Verlauf der Veranstaltung gestürzt und zeitweise bewusstlos gewesen. Als er gegen 23 Uhr wieder zu sich kam, stellte er den Verlust seiner Bauchtasche fest. In der Tasche befanden sich unter anderem ein Paar AirPods, die der Geschädigte mittels entsprechender Ortungsfunktion lokalisieren konnte.
Die Ortung führte die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten zu einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet Mainz. Nach Betreten des Anwesens konnte im ersten Obergeschoss ein deutlich wahrnehmbares akustisches Signal der Kopfhörer festgestellt werden. Die Einsatzkräfte klopften an der betreffenden Wohnungstür. Der Wohnungsinhaber öffnete und gewährte den Beamtinnen und Beamten Zutritt. Auf Nachfrage führte er sie zu den georteten Kopfhörern, die nach seinen Angaben von ihm aufgeladen worden seien, um sie am Folgetag an den Eigentümer zurückzugeben.
Zudem händigte er die unter einem Kopfkissen verwahrte Bauchtasche aus. Diese habe er nach eigenen Angaben einschließlich des darin befindlichen Bargeldes bis zur beabsichtigten Rückgabe sicher aufbewahren wollen. Bei der Überprüfung wurde jedoch festgestellt, dass sich nicht mehr das vollständige Bargeld in der Tasche befand. Der Mann wurde daraufhin als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung belehrt. Die aufgefundenen Gegenstände wurden sichergestellt und im Anschluss dem rechtmäßigen Eigentümer ausgehändigt.
Polizeidirektion Kaiserslautern: Kängurus hüpfen über die Landstrasse (18.2.2026 – 12:14 Uhr)
Am vergangenen Mittwochmorgen (18.2.2026) mussten Einsatzkräfte der Polizei Kaiserslautern ausrücken, weil mehrere Verkehrsteilnehmer ein Känguru auf der Hauptstraße gesichtet hatten. Wie sich herausstellte, waren mehrere Kängurus von einer Farm ausgebüxt. Ein entwurzelter Baum hatte eine Lücke im Zaun des Geheges verursacht. Die Beuteltiere konnten bis auf ein Känguru wieder eingefangen werden.
Zuletzt wurde das fehlende Tier zwischen Otterbach und Morlautern gesehen. Sollte Ihnen das Känguru auffallen, versuchen Sie bitte nicht, es einzufangen. Verständigen Sie das Ordnungsamt der VG Otterbach / Otterberg unter (06301) 607 212. (Stand 21.2.2026 um 14 Uhr war das Känguru noch immer nicht gefunden).
Kriminalinspektion Worms: Rollstuhlfahrer beraubt (16.2.2026 – 8:27 Uhr)
Am vorvergangenen Freitag (13.2.2026) kam es gegen 10:25 Uhr in der Gabriel-von-Seidl-Straße in Worms zu einem Raubdelikt zum Nachteil eines Rollstuhlfahrers. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Geschädigte im Bereich einer Bäckerei von einer bislang unbekannten Person angesprochen und gefragt, ob er Geld wechseln könne. Als der Mann daraufhin sein Portemonnaie aus der Tasche nahm, soll der Täter ihn an der Jacke ergriffen und aus dem Rollstuhl gezogen haben. Anschließend habe der Unbekannte das Portemonnaie an sich genommen und sei mit einem in der Nähe abgestellten grauen Audi A 4 vom Tatort geflüchtet.
Ein Kennzeichen ist bislang nicht bekannt. Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: etwa 160 bis 170 cm groß, kurze blonde Haare, bekleidet mit einer grauen Weste, einem weißen Pullover und einer türkisfarbenen Hose. Er sprach nach Angaben des Geschädigten fließend Deutsch mit russischem Akzent. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zum Tatverdächtigen oder dem genannten Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalinspektion Worms unter (06241) 85 20 oder KIWorms@polizei.rlp.de zu melden.
Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim: Zu spät und zu schnell in die Ausfahrt (16.2.2026 – 7:25 Uhr)
Quasi „bis auf den letzten Meter links“ befuhr ein 24jähriger am 15.2.2026 gegen 16:25 Uhr mit seinem Pkw die A 63 in Richtung Kaiserslautern. Unmittelbar vor dem Ausfädelungsstreifen Ausfahrt Göllheim / Dreisen überholte der 24jährige noch vor ihm fahrende Fahrzeuge über die linke Spur der Autobahn und fuhr im letzten Moment nach rechts in die Ausfahrt. Hier verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über seinen Audi und fuhr geradeaus durch die Grünfläche.
Über diese hinweg bretterte er in die gegenüberliegende Autobahn-Auffahrt hinweg, bis er im dortigen Graben zum Stillstand kam. Dabei beschädigte er mehrere Leitpfosten und verursachte Flurschaden an der Grünfläche. Der junge Mann verletzte sich leicht. Sein Fahrzeug wurde erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Es musste abgeschleppt werden. Bei der Unfallaufnahme stellten Beamte der Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim fest, dass der 24jährige über keine gültige Fahrerlaubnis verfügte
