Am frühen gestrigen Sonntagmorgen (15.2.2026) gegen 8 Uhr wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach wegen in die Kirchstraße nach Hackenheim alarmiert. In der Küche eines dortigen Wohngebäudes kam es zu einem Brand. Der Nachbar, Sebastian Brandt, der selbst Mitglied der Hackenheimer Feuerwehr ist, reagierte sofort, setzte einen Notruf ab und brachte eine Anwohnerin in Sicherheit. Da sich noch eine zweite Person im Obergeschoss befand, besorgte er sich eine Leiter, um zu dem Mann zu gelangen. Er brachte ihn an ein geöffnetes Fenster im Obergeschoss.

Außerdem verschloss Brandt die Zimmertüren. Das Gebäude war verraucht. Die Einsatzkräfte gingen unter schwerem Atemschutz hinein und belüfteten es mittels eines Elektrolüfters. Sie brachten den Anwohner mit einer Brandfluchthaube, die vor dem Einatmen der gefährlichen Rauchgase schützt, ins Freie. Dann löschten Sie das Feuer bzw. die Glutnester und verbrachten schmorende Gegenstände durch ein Fenster nach draußen, um sie dort abzulöschen. Dem schnellen Einsatz ist es zu verdanken, dass es zu keinen größeren Personenschäden gekommen ist.

Die Frau erlitt einen Schock. Die Bewohner wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Im Einsatz waren die Feuerwehreinheiten Hackenheim, Frei-Laubersheim, Fürfeld, Neu Bamberg, Volxheim, Pfaffen-Schwabenheim und die Drehleiters des Löschbezirks Süd aus Bad Kreuznach alarmiert. Die Einsatzleitung hatte Marcus Maurer, der stellvertretende Wehrführer der Einheit Hackenheim. Insgesamt waren 47 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter 23 Atemschutzgeräteträger. Außerdem je ein RTW des DRK und des Malteser Hilfsdienstes sowie die Polizei.
Quelle: Toni Forster, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Verbandsgemeinde Bad Kreuznach, Foto: Alexander Jodeleit
