Am frühen heutigen Rosenmontagmorgen (16.2.2026) gegen 3 Uhr wurde der Löschzug West der Freiwilligen Feuerwehr durch die Bewohner zu einem Kellerbrand in einem Einfamilienhaus in der Berliner Strasse alarmiert. Die dort wohnende Familie (zwei Erwachsene und zwei Kinder) hatte das Gebäude bereits verlassen, nachdem sie das Feuer im Keller abgelöscht hatte. Die vier Personen wurden bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut und anschließend an diesen zur weiteren Versorgung übergeben. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem C-Rohr für Nachlöscharbeiten in den Keller vor.

Ein zweiter Atemschutztrupp kontrollierte die Räume im Wohnhaus und schaffte durch Öffnen der Fenster Abluftöffnungen, damit mittels Lüfter das Gebäude entraucht werden konnte. Alle vier Familienmitglieder wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Bad Kreuznacher Krankenhaus gebracht. Was den Brand auslöste, war bis zum Ende der Löscharbeiten nicht bekannt. Die Einsatzstelle wurde nach etwa eineinhalb Stunden durch Einsatzleiter Carsten Wolf (stellvertretender Zugführer Löschbezirk West) an die Polizei übergeben, die die Brandursachenermittlungen aufnahm.
Text und Bilder: Freiwillige Feuerwehr Bad Kreuznach
