Der Europaplatz wird mit einem Mini-Gradierwerk aufgewertet

In der Sitzung des Finanzausschusses am 12.1.2026 hat diese Information für Verwunderung gesorgt: der städtischen Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH (GuT) liegt ein Gutachten vor, demnach die Wirkung der Gradierwerke sich auf einen engen, nur wenige Meter betragenden Umkreis beschränkt. Ende dieses Monats soll die Untersuchung öffentlich vorgestellt werden. In der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Bauwesen, Umwelt und Verkehr (PLUV) am 4.2.2026 hat Baudezernent und Oberbürgermeister auf diese für viele Beobachter überraschende Information bereits reagiert.

Und den Vorschlag der Verwaltung, den bereits vor Jahren stillgelegten Brunnen auf dem Europapplatz mit einem Mini-Gradierwerk neu zu gestalten, ausdrücklich nicht mehr mit einer Luftverbesserung begründet. Sondern richtigerweise mit einer touristischen Orientierungshilfe, die eines der Bad Kreuznacher Alleinstellungsmaßnahme, die zusammen über einen Kilometer langen Gardierwerke, augenfällig und anschaulich machen soll. Ein Vorhaben, dass in allen städtischen Gremien eine große Anerkennung und Unterstützung fand und noch in diesem Jahr realisiert werden soll.

Damit die jüngeren Einwohner*Innen sehen können, wie der Brunnen früher aussah, hat Klaus Messer in der Facebook-Gruppe Mein Bad Kreuznach dieses Bild veröffentlicht.

Wie wichtig und richtig dieser Schritt ist, hat Landrätin Bettina Dickes bereits vor sieben Jahren vorgemacht. Als eines der ersten Projekte nach ihrer Wahl brachte sie den Bau eines Mini-Gradierwerkes vor der Kreisverwaltung auf den Weg. Auch ein Mini-Weinberg wurde damals angelegt. Und durch diese Gestaltungselemente sowohl die Weinbau-Region als auch die Kurgeschichte der Nahe-Metropole mit überschaubaren Mitteln präsentiert. Jetzt wurde die identitätsstiftende Bedeutung derartiger baulicher Symbole auch von der Stadt erkannt. Besser spät als nie.

Der traurige Istzustand