Bei der Erstpräsentation im Finanzausschuss am 12.1.2026 lösten diese Vorschläge überwiegend Begeisterung aus. In der Folge wurden die vom städtischen Bauhof erarbeiteten Begrünungsvorschläge für die Innenstadt und die historische Neustadt auch im Ausschusses für Stadtplanung, Bauwesen, Umwelt und Verkehr (PLUV) und dem für Wirtschaftsentwicklung vorgestellt. Dort kamen jeweils zu einzelnen Ideen auch kritische Stimmen zu Wort.

So wies Steffi Otto (Grüne) bezüglich der Blumenbögen auf die zu beachtenden Vorschriften des Denkmalschutzes und der Gestaltungssatzung hin. Was einen Zuhörer zu dem Kommentar veranlasste „Grüne gegen Grün“. Ein unberechtigter Einwurf. Das machte eine Wortmeldung von Dr. Helmut Martin MdL (CDU) deutlich. Er wies darauf hin, dass anders als auf der Alten Nahebrücke und dem Kornmarkt in der eng bebauten historischen Neustadt „Beschattung“ keine Aufgabe, sondern eher ein Problem ist.
Die Verwaltung stellte klar, dass die Bögen hoch genug sind, damit die Feuerwehrfahrzeuge darunter durchfahren können. Hinsichtlich der Höhe entsteht da sicher kein Problem. Aber die Drehleitern benötigen ja auch Platz beim Ausfahren und Bewegen. Zur Erinnerung: am 19.5.2022 warf ein Frühjahrsturm ein Baugerüst im Bereich Kaltes Loch um. Da war für den Einsatz von Großgerät wenig Platz. Die erforderliche Demontage von Metallbögen hätte die Rettungsarbeiten erschwert.
Wo die Bögen genau aufgebaut werden, steht noch nicht fest. Der Sachgebietsleiter Baumpflege, Alexander Merz, stellte dazu fest: „mit den Anwohner*Innen wird darüber erst gesprochen, wenn die Stadtorte feststehen. Oberbürgermeister Emanuel Letz bestätigte diese Vorgehensweise ausdrücklich: „wenn wir wissen, wo die Bögen stehen, werden die Leute informiert“. Tobias Heil (SPD) findet die Idee mit den Blumen-Bögen „extrem gut“ (weiterer Bericht folgt).

