Nicht nur ein unterschiedlich hoher Teil der E-Scooter-, Fahrrad- und Autofahrer*Innen hält sich nicht an Regeln und Vorgaben. Auch eine gewisse Zahl der Fussgänger*Innen geht im wahrsten Sinne des Wortes eigene Wege. Ein augenfälliges Beispiel dafür ist am Holzmarkt zu sehen. Dort steht den von der Rüdesheimer Strasse kommenden Passanten runter zum Zebrastreifen über die Dessauer Strasse eine DIN-gerechte Treppe zur Verfügung.

Die führt aber nicht auf direktem Weg zur Querungshilfe, sondern macht einem Umweg von rund zehn Metern erforderlich. Weshalb ein namhafter Teil der Fußgänger*Innen den Trampelpfad über eine Grün- und Schlammfläche und sogar über ein Mäuerchen bevorzugt. Die Stadtplanung sollte dieses Verhalten bei der künftigen Gestaltung fußläufiger Wegebeziehungen unbedingt berücksichtigen. Sowohl zum Schutz der Menschen als auch der städtischen Grünanlagen.

(*) Seit Ende 2017 hat die Redaktion dieser Seite den Behörden und Ämtern vor Ort, insbesondere der Stadtverwaltung, bis heute zusammen über 550 Hinweise auf Gefahrenstellen und Verbesserungsvorschläge vorgelegt. Nicht über 10% davon haben wir berichtet. Auch um die Amtspersonen nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Passiert ist in vielen Fällen leider oft … nichts. Daher gehen wir jetzt einen anderen Weg:
Wir machen uns nicht mehr die Arbeit uns mit teils unmotivierten Verantwortungsträger*Innen abzusabbern. Sondern veröffentlichen, was uns – und der Leserschaft – auffällt. Und berichten über Ergebnisse – wenn wir davon Kenntnis erhalten. Wer mithelfen möchte, Stadt und Kreis Bad Kreuznach ein kleines Stück besser zu machen, ist herzlich eingeladen, sich mit seinen Ideen, Anregungen und Hinweisen zu melden (über unsere Facebook-Seite tourismusbeitrag-so-nicht.de).
