Autofahrer*Innen, die längere Fusswege in Kauf nehmen, um ihr Fahrzeug auf einem korrekten Parkplatz abzustellen, ärgert das: Falschparker, die ohne jede Hemmung – und leider auch ohne Knöllchen – in Park- und sogar Halteverbotszonen parken. Die unterlassen Kontrollen derartiger Sachverhalte führen allerdings nicht nur zu einem Ansehensschaden der Stadtverwaltung. Sondern auch zu einer immer geringeren Beachtung der Beschilderung. Wenn nicht einmal absolutes Halte- und Parkverbot kontrolliert wird (oder trotz „Kontrolle“ keine Knöllchen verteilt werden), ziehen immer mehr Einwohner*Innen die Konsequenz, über die Beschilderung großzügig „hinwegzusehen“.

Wie am vergangenen Freitag (23.1.2026) in der Beinde. Trotz ganz eindeutiger Beschilderung und Markierung auf der Straße wird dort geparkt. Wobei hier natürlich auch die Frage zu stellen ist, wieso der Schilderhalter den Gehweg für alle, die mit Kinderwagen, Gehhilfe oder Fahrstuhl unterwegs sind, blockiert wird. Statt dort zu stehen, wo nicht geparkt werden darf …

