B 428: Schachtdeckel der Strassenentwässerung geschützt durch Fahrbahnteiler

Beim vierstreifigen Ausbau des B 428 war das vielen Passanten aufgefallen: während die Gullieinläufe ebenerdig verlegt waren, standen an mehreren Stellen Betonrohre etwa 20 Zentimeter höher aus dem Boden, als die anderen Installationen. Nach dem Aufpflastern der als Fahrbahnteiler wirkenden Verkehrsinseln verschwand das Thema optisch. Auf Anfrage erläuterte der Landesbetrieb Mobilität (LBM) dazu, dass die per Stahldeckel gesicherten Revisionsschächte als Kontrollzugang zu den unterirdischen Entwässerungseinrichtungen der Bundesstrasse innerhalb der Fahrbahnteiler – weil ohne Überfahrungslast – besser geschützt sind, als auf der Fahrbahn.

Wie groß dieses Problem tatsächlich ist, stellt etwa die Feuerwehr immer wieder fest, wenn bei Löscharbeiten (wie etwa in der Bosenheimer Strasse) in der Strassendecke eingelassene Hydrantenabdeckungen geöffnet werden müssen. Obwohl diese von den Stadtwerken auftragsgemäß jährlich zu warten sind, liegen immer wieder so große Materialverbiegungen vor, dass in Einzelfällen massive Gewalt angewendet werden muss. Die Platzierung der Revisionsschächte auf der B 428 ermöglicht zudem, dass dort eingestiegen werden kann, ohne dass die komplette Fahrbahn gesperrt werden muss.