Kaum hatten wir am 18.1.2026 den 96sten Teil unseres Falschparker-Reports veröffentlicht, wurde unser Fotograf bei seinem darauf folgenden Stadtbesuch an den selben Stellen – teils sogar von den selben Autofahrenden – mit den selben Ordnungswidrigkeiten konfrontiert. Was sagt das über den von den Betroffenen beklagten „Kontrolldruck“ aus? Wobei noch die ein oder andere Dreistigkeit dazukam.



Etwa der Rüpel, der ihm in der Rossstrasse Höhe Kornmarkt kackfrech den Fussweg zum Sitzungssaal versperrte. Und sich gar nicht darüber freute, dass sein rücksichtsloses Verhalten im Bild dokumentiert wurde. Ansonsten werden Pkw in der Bad Kreuznacher Innenstadt überall abgestellt. Auf Gehwegen so, dass mobilitätsbehinderte und auf Geh- oder Fahrhilfen angewiesen Mitbürger*Innen auf die Strassen ausweichen müssen.




Auf und in der Nähe von Behindertenparkplätzen, so dass diese von den Berechtigten nicht genutzt werden können. In Fussgängerzonen und anderen Bereichen, wo Autos aus mehreren guten Gründen nicht zugelassen sind. Entweder, weil wie im Fall der Alten Nahe- und der Mühlenteichbrücke die Traglast beschränkt ist. Oder – wie in der historischen Neustadt – weil derart dreist geparkt wird, dass Einsatzfahrzeugen die Zufahrt versperrt ist.


Auch vor und nach Bushaltestellen wird tagtäglich geparkt. Und damit der Busverkehr behindert – ohne dass im notwendigen Umfang eingeschritten wird. Wenn der tourismusbeitzrag-so-nicht.de-Fotograf in einer Stunde Verkehrsverstösse, die mit Zusammen über 400 Euro Bußgeld zu ahnden wären, ins Bild setzen kann, was sagt das über die Arbeit der dafür aus Steuermitteln bezahlten Mitarbeitenden aus?


