Von Einwohner*Innen wie Gästen wird die Vermüllung in Teilen der Innenstadt seit Jahren kritisiert. Dabei geht es nicht nur um Abfälle, die rechtswidrig an den Containerstandorten und in Grünanlagen (Kirschsteinanlage, Müllergasse) abgelegt werden. Sondern auch um Müll von Gewerbetreibenden, der von diesen wochenlang auf Gehwegen, Strassen und Plätzen präsentiert wird, statt in Kellern und Lagerräumen auf den Abtransport zu warten. Beispiel Hasengasse. Bereits in der Ausgabe vom 12.1.2026 hatte tourismusbeitrag-so-nicht.de bebildert berichtet, dass dort nicht nur eine überfüllte schwarze Tonne auf der Strasse steht (was laut Abfallsatzung verboten ist).


Sondern sich daneben ein Müllsackberg türmt. Passiert ist nichts. Am gestrigen Dienstagnachmittag konnte unser Fotograf den Missbrauch öffentlicher Verkehrsfläche in Verbindung mit Verschandelung des Stadtbildes erneut fotografieren. Was die Frage aufwirft, wieso eine 62-Millionen-Euro-Verwaltung nicht in der Lage ist, solche einfachst aufzuklärenden Missstände angemessen zu sanktionieren und zu verhindern. Sind das die „Leistungen“ des öffentlichen Dienstes, mit denen die Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes ver.di in der aktuellen Tarifrunde die Forderung einer 7prozentigen Gehaltssteigerung zu rechtfertigen sucht?




