Aus der angekündigten Entscheidung über die Verkürzung des Gradierwerkes 3 im Salinental (westlich neben dem Salinenbad) in der gestrigen Sitzung des Finanzausschusses (12.1.2026) wurde nichts. Weil den Gremienmitgliedern zunächst ein Gutachten über die klimatische Wirkung der Salinen vorgestellt werden soll, wurde die Abstimmung verschoben. Dr. Michael Vesper, Geschäftsführer der städtischen Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach (GuT) GmbH, stellte die beabsichtigte Sanierung samt barrierefreien Umbau vor.


Und erläuterte die finanziellen Aspekte des von der Verwaltung vorgeschlagenen Teilabrisses. Laut Vorlage soll das Gradierwerk 3 von „250 auf 180 Meter“ eingekürzt werden. Gestern bemaßte Dr. Vesper den abzureißenden Abschnitt mit „80 Metern“. Und präsentierte eine zur Entscheidungsfindung bei einem externen Dienstleister in Auftrag gegebene Visualisierung. Diese soll die optische Wirkung des Teilabrisses deutlich machen. FDP-Fraktionsvorsitzender Christoph Anheuser, der als Gast an der Sitzung teilnahm, merkte auf den ersten Blick fest:
Diese Visualisierung ist keinesfalls positiv für den Verwaltungsvorschlag umgesetzt worden. Denn statt das gesamte, laut GuT-Angaben 252 Meter lange Gradierwerk zu zeigen, sind nur die zur Nahe hin stehenden 2/3 des Bauwerkes zu sehen. Auf der Visualisierung wirkt es daher so, als werde das Gradierwerk um die Hälfte gekürzt. Nach der Vorstellung des Umbau-Projektes fand eine erste Aussprache im Ausschuss statt. Dabei wurden sehr unterschiedliche Kommentare abgegeben. Und neue Vorschläge zur Kürzung gemacht (weitere Bericht folgt).
