„Pop-Up-Café Feilbingert“ mit EU-Mitteln gefördert

Jeden Monat stellt die LAG Soonwald-Nahe ein besonders gelungenes Projekt aus der Region vor. Im November stand das „Pop-Up-Café Feilbingert“ im Mittelpunkt. Ein ehrenamtliches Bürgerprojekt, das zeigt, wie gemeinschaftliches Engagement und Kreativität das Dorfleben bereichern können. Im Rahmen der Dorfmoderation Feilbingert entstand im vergangenen Jahr die Idee, ein Pop-Up-Café als offenen Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Das Konzept: an wechselnden Orten im Ort laden engagierte Freiwillige zu Kaffee, Kuchen und Begegnung ein. Ziel ist es, Menschen jeden Alters zusammenzubringen, neue Kontakte zu fördern und das soziale Miteinander zu stärken.

Durch Spendenaktionen, tatkräftige Unterstützung einzelner Bürgerinnen, Bürger und Vereine konnten bereits mehrere Termine erfolgreich umgesetzt werden. Das Projekt erfreut sich großer Beliebtheit, das Jahr 2026 ist bereits vollständig mit Terminen ausgebucht. Da für jede Veranstaltung bislang Biertischgarnituren, Gartenstühle, Zelte und Sonnenschirme privat organisiert oder ausgeliehen werden mussten, war es ein wichtiges Anliegen, künftig auf eigenes Material zurückgreifen zu können. Durch eine Förderung von 2.000 € im Rahmen der ehrenamtlichen Bürgerprojekte der LAG Soonwald-Nahe kann nun ein eigener Bestand an Mobiliar angeschafft werden.

Dieser Bestand ermöglicht nicht nur eine einfachere Organisation der Pop-Up-Cafés, sondern bietet auch den örtlichen Vereinen die Möglichkeit, die Ausstattung für eigene Veranstaltungen zu nutzen, ein Gewinn für das gesamte Dorfleben. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie Ehrenamt, Zusammenhalt und gelebte Nachbarschaft das Leben im Dorf nachhaltig stärken. Die LAG Soonwald-Nahe freut sich, dieses engagierte Projekt unterstützen zu dürfen und bedankt sich bei allen Beteiligten, die mit ihrem Einsatz das Dorfleben in Feilbingert bereichern. Wer eine Projektidee verwirklichen möchte oder Fragen hat, kann sich jederzeit beim Regionalmanagement (06302) 92 23 14 und lag-sn@entra.de melden.

Quelle und Bild: Kreisverwaltung Bad Kreuznach