In Folge der privaten Silvesterfeuerwerke finden in dieser Woche einige Beerdigungen statt. Und mehrere Dutzend Menschen werden seit vier Tagen in Krankenhäusern versorgt. Angesichts der 40 Party-Toten in der Schweiz, der Militäraktion der USA in Venezuela und anderer Ereignisse treten die Diskussionen um Pro und Contra eines Raketen- und Böllerverbotes in Deutschland langsam in den Hintergrund. Der frühere Ippesheimer Ortsvorsteher Bernd Burghardt hat angesichts dieser alljährlich wiederkehrenden Entwicklung die Sorge, dass sich dieser bereits seit vielen Jahren zu beobachtende Ablauf zu einer Dauerschleife entwickelt.

Und hat daher die Fraktionsvorsitzenden der die Regierung tragenden Parteien im Deutschen Bundestag angeschrieben: Jens Spahn (CDU) und Dr. Matthias Miersch (SPD). Um den mit einer Vielzahl anderer Themen belasteten Herren die Arbeit zu erleichtern, hat der über Jahrzehnte ehrenamtlich tätige Bernd Burghardt den beiden Berufspolitikern einen konkreten Lösungsvorschlag gemacht. In Form einer Entscheidungsmatrix zum Silvesterfeuerwerk, die eine schnelle und transparente Entscheidungsfindung befördern soll. In Form einer Excel-Datei. Darin sind ein Dutzend unterschiedliche Kriterien berücksichtigt. Und gewichtet.

