Leserbrief des Gerd Cremer zur Wasserpreiserhöhung durch die Stadtwerke

Leserbrief von
Gerd Cremer

„In Tourismusbeitrag-so-nicht.de vom 30.12.2025 gabs es eine Presseerklärung der Stadtwerke zu den jüngsten Wasserpreiserhöhungen zu lesen. Dieser muss entschieden widersprochen werden. Die Stadtwerke leisten nicht genügend in die Erneuerung und Erweiterung von Dem Wasserleitungsnetz. Das erkennt man am deutlichsten an den vielen Rohrleitungsnetzbrücken im Stadtgebiet. Es ist ein veraltetes Netz was einer besonderen Beobachtung und damit Ersatz bedarf. Die Stadtwerke erzielen in der Sparte Wasser relativ den höchsten Gewinn aller Versorgungsarten. Man verschleiert bewusst diese Angaben.

Gerd Cremer engagiert sich schon seit Jahrzehnten für gerechte Energie und Wasserpreise.

Schon einmal wollten die Stadtwerke unter dem früheren Geschäftsführer Nath ein neues Wasserpreismodel einführen. Es hätte eine massive Preiserhöhung zur Folge gehabt. Wir von der BüFEP hatten dies durch unser Verstandsmitglied einwandfrei und argumentatorisch widerlegen können. Damit war der schöne Plan der Stadtwerke vom Tisch eine weitere Gewinnsteigerung herbeizuführen. Dies hätte die Stadtwerke auch dazu geführt noch mehr Gewinn in die hoch defizitären Bäder über die Mutter BGK GmbH in Badgesellschaft zu stecken. Der Gewinn in der Sparte Wasser ist ausreichend um das Wasserleitungsnetz endlich auf Vordermann zu bringen.

Insofern ist die Pressemitteilung der Stadtwerke eine Farce. Es muss Schluss sein mit der Quersubventionierung der Stadtwerke. Ab 2027 machen die Stadtwerke aus gesetzlichen Vorgaben keine Gewinne mehr. Wo sollen dann die 2,5 Millionen Euro jährlich zur Finanzierung der Badgesellschaft herkommen? Wird die Parkraumbewirtschaftung, so wie sie jetzt im Kurgebiet ist, weiter in den Südteil der Stadt ausgedehnt? Ich bin gespannt wie die Verwaltung und die Parteien von CDU, SPD, FDP und Grüne weiter entscheiden. Die Landtagswahl steht vor der Tür. Und es ist Zeit diesen Parteien einen ordentlichen Dämpfer zu verpassen.“