Die in den Sozialen Medien abgegebenen Kommentare zur ab heute gütigen Wasserpreiserhöhung der Bad Kreuznacher Stadtwerke schwanken zwischen Sarkasmus und Verärgerung. Katha E. merkt an: „Duschen wird eh überbewertet, zumindest in Bad Kreuznach.“ Thomas B. stellt den Zusammenhang zu einem anderen Angebot der Stadtwerke her: „irgendwas musste ja teurer werden, nachdem die Strompreise ab Januar sinken.“ Andy F. richtet seine Kritik an die Verantwortlichen in der Kommunalpolitik: „schon wieder. Glaube es reicht langsam. Was ist das für ein Stadtrat? Diese interessieren sich absolut nicht für die Bürger.

Es fehlt nicht mehr viel, dann ist in Bad Kreuznach das Trinkwasser von ganz Deutschland am teuersten. Andere Kommunen bekommen es auch günstiger hin, nur Bad Kreuznach mal wieder nicht. Wenn es dafür wenigstens kalkfrei wäre. Ist es aber absolut nicht.“ Barbara S. stellt dazu fest: „Andy F., der Kalk ist nicht das Problem. Schaut euch die Nitratwerte an. Es ist schon lange her, dass ich in Bad Kreuznach gewohnt habe und mir wegen meinem Baby die Werte angesehen haben. Sie lagen damals beim Höchstwert, obwohl der einige Jahre vorher um das Doppelte erhöht wurde“. Hartmut O. spricht den finanzpolitischen Hintergrund an: „dient alles der Finanzierung des Thermalbades und der Saunalandschaft.
Wenn sich das nicht rechnet, sollte man das privatisieren statt Parkgebühren und Wasserpreise erhöhen“. Jenifer H.K. kritisiert die Begründung der Stadtwerke: „wenn man so miese schreibt, wie die Stadtwerke, dann ist es kein Wunder. Der Fisch fängt bekanntlich vom Kopf her an zu stinken“. Etienne V. formuliert den Werbeslogan der Stadtwerke um: „Stadtwerke / Stadtrat wir ENTSORGEN Bad Kreuznach!“ Ingrid C. verballhornt den der Sparkassen: „wenn’s um Geld geht: Gebühren und Abgaben erhöhen“. Und Klaus Messer weist auf den nächsten Kostentreiber hin: „als nächstes kommt eine Verpackungsmüllabgabe für Essen und Getränke to go“.
