Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rüdesheim sichern umgestürzte Bäume

Mit Bäumen haben die Freiwilligen Feuerwehren – wenn alles gut geht – eigentlich erst einige Tage nach Weihnachten zu tun. Nämlich im neuen Jahr, wenn die als solche nicht mehr benötigten Weihnachtsbäume eingesammelt und einer geordneten Entsorgung zugeführt werden. Die Wehren der Gemeinden Rüdesheim, Argenschwang, Dalberg und die Rüdesheimer Wehrleitung mussten sich bereits an den beiden vergangenen Tagen mit Bäumen beschäftigen. Aufgrund des Starkwindes waren mehrere stattliche Exemplare in freier Natur umgestürzt.

Umgestürzter Baum blockierte die L 239 zwischen Argenschwang und Münchwald

Auch am frühen Morgen des gestrigen ersten Weihnachtstag wehte ein starker Wind mit Sturmböen aus nord-östlicher Richtung über den Soonwald. Dadurch wurde ein Baum in Höhe des Campingplatzes Wiesenmühle zwischen Argenschwang und Münchwald zum Umstürzen gebracht. Das Gehölz blockierte anschließend die komplette Fahrbahn der L 239. Die gegen 10:18 Uhr alarmierte Ausrückegemeinschaft Argenschwang-Dalberg sicherte die Gefahrenstelle ab.

Die Beseitigung des Baums übernahm der Bereitschaftsdienst der zuständigen Straßenmeisterei des Landesbetriebes Mobilität (LBM). Zur Information: die Feuerwehr darf umgestürzte Bäume aus Gründen des Versicherungsschutzes ausschließlich dann mit der Kettensäge beseitigen, wenn Menschenleben in Gefahr sind oder Gefahr in Verzug ist, beispielsweise bei Blockierung der einzigen Zufahrt für den Rettungsdienst.

Radweg zwischen Rüdesheim und Weinsheim bleibt nach Sturmschaden gesperrt

Vor der Bescherung am Heiligen Abend wurden die Wehrleitung Verbandsgemeinde Rüdesheim und die Freiwillige Feuerwehr Rüdesheim am 24.12.2025 gegen 15:36 Uhr zu einem umgestürzten Baum alarmiert. Dieser war auf den Radweg zwischen Rüdesheim und Weinsheim gestürzt. Auf Anforderung der Straßenmeisterei des Landesbetriebes Mobilität (LBM) rückten die Aktiven aus. Unweit des DRK-Seniorenzentrums hatte eine Pappel am Ellerbachufer den Sturmböen nicht standgehalten, brach im unteren Bereich des Stamms ab, stürzte auf den Radweg und blockierte diesen. Die Einsatzstelle war den ehrenamtlichen Kräften bereits aus früheren Einsätzen bekannt.

Mehrfach kam es dort in der Vergangenheit zu Einsätzen durch umgestürzte oder abgebrochene Pappeln. Da keine Gefahr in Verzug und keine Menschenleben gefährdet waren, sperrten die Männer um Einsatzleiter Martin Barth den betroffenen Bereich in Abstimmung mit Ortsbürgermeister Jürgen Poppitz ab. Um die Beseitigung des Pappel-Bruches kümmern sich in den nächsten Tagen die Rüdesheimer Gemeindearbeiter. Das „Förster-Moped“ musste nicht zum Einsatz kommen, für einen Schnappschuss lohnte es sich aber auf jeden Fall, die Kettensäge mit Schnittschutzhelm vom HLF zu holen.

. Stolz stemmen die Männer von der Rüdesheimer Feuerwehr ihr „Förster-Moped“ in die Höhe, das aus versicherungsrechtlichen Gründen nicht zum Einsatz kommen durfte.

Quelle und Bilder: Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rüdesheim