Gasexplosion in Bosenheim: weder Defekt noch Manipulation

Diese Nachricht wird in vielen Haushalten auch außerhalb von Bosenheim für Erleichterung sorgen, deren Wohnungen mit Gas beheizt sind: die von den Spezialisten der Kriminalpolizei durchgeführten Untersuchungen haben ergeben, dass die Explosion in einem Bosenheiemr Mehrfamilienhaus am 8.11.2025 weder durch einen Defekt noch eine Leitungs-Manipulation bewirkt wurde. Es ist „auszuschließen, dass die Gasversorgung des Anwesens – sei es in der betroffenen Wohnung oder generell – zu dem Schadensereignis beigetragen hat oder an einer Gasleitung Manipulationen vorgenommen worden wären“.

Das hat Gerd Deutschler, der Leitende Oberstaatsanwalt der ermittlungsführenden Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach auf Anfrage mitgeteilt. Die Hinweise auf die tatsächliche Ursache der Explosion fasst Gerd Deutschler so zusammen: „es kommt eine Verursachung durch unsachgemäßen Umgang mit in einer Wohnung (für einen Gasgrill) verwahrten Propangasflaschen oder auch ein technischer Defekt hieran in Betracht“. Laut Staatsanwaltschaft ist der bei dem Geschehen schwer verletzte Hausbewohner „weiterhin in einem sehr kritischen Zustand und konnte deshalb nicht vernommen werden“.