Bereits am Mittwoch dieser Woche (26.11.2025) kam es in der Katharina-Schroth-Klinik zum Brand einer Dehnungsfuge (tourismusbeitrag-so-nicht.de berichtete). Aus noch aufzuklärenden Gründen kam es am gestrigen Donnerstagmorgen erneut zu einem Brandgeschehen. Das wurde wurde bei einem Kontrollgang des Klinikpersonals entdeckt, das leichten Brandgeruch im Gebäude feststellte. Umsichtig wurde erneut sofort die Feuerwehr alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr konnte von dieser eine leichte Rauchentwicklung festgestellt werden, welche durch eine weitere Brandstelle im Bereich einer anderen Dehnfuge entstand.

Durch den Rettungsdienst sowie das Klinikpersonal wurden die Personen gesichtet und anschließend sechs Personen mit leichten gesundheitlichen Beschwerden zur Kontrolle in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nahe-Glan sowie die Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreises Bad Kreuznach und des Landkreises Birkenfeld war mit rund 50 Kräften im Einsatz. Im Einsatz waren die Feuerwehren Bad Sobernheim und Monzingen, der Fachberater des Technischen Hilfsdienstes (THW) und mehrere Rettungswagen.
Weiterhin der Notarzt sowie die Abschnittsleitung Gesundheit mit organisatorischem Leiter des Rettungsdienst und dem Leitendem Notarzt samt Einheiten des Katastrophenschutzes aus den Landkreisen Bad Kreuznach und Birkenfeld, die Brand- und Katastrophenschutzinspekteure und die Polizei. Die betroffene Klinik geht mit dem Problem erfreulich professionell um. Und hat ihre Sicht der Dinge bereits gestern in einer Presseerklärung mitgeteilt (Anmerkung der Redaktion: dieser konstruktive Umgang mit dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit ist ebenso beispielhaft wie leider selten).
Pressemitteilung der Asklepios Katharina Schroth Klinik Bad Sobernheim im Wortlaut:
Am Mittwoch, den 26. November 2025 kam es gegen 17 Uhr im Außenbereich des Flachdachs unseres Klinikgebäudes im Rahmen von Bauarbeiten zu einer leichten Rauchentwicklung. Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert. In enger Absprache mit den Einsatzkräften erfolgte eine vorsorgliche, zügige und geordnete Evakuierung der Patienten und Mitarbeiter in den Speisesaal auf der gegenüberliegenden Gebäudeseite. Während der gesamten Evakuierungsphase wurden die Patienten durch medizinisches Personal des Rettungsdienstes, unsere diensthabenden Ärzte sowie unser pädagogisches Team umfassend betreut.
Gegen 20:45 Uhr konnten die Löscharbeiten beendet werden. Nach Absprache mit der Einsatzleitung der Feuerwehr konnten alle Patienten wieder in ihre Zimmer zurückkehren. Zur zusätzlichen Sicherheit kontrollierte die Feuerwehr den betroffenen Außenbereich um 22 Uhr nochmals mit einer Wärmebildkamera, wobei es keine Auffälligkeiten gab. Am Donnerstag, den 27. November wurde gegen 7:27 Uhr im Rahmen eines Kontrollgangs erneut eine Geruchsentwicklung festgestellt. Auch hier wurde vorsorglich die Feuerwehr alarmiert und in Absprache mit den Einsatzkräften eine erneute Evakuierung in den Speisesaal veranlasst.
Die Patienten sowie deren Eltern wurden umgehend über die Hintergründe informiert und durch unser Ärzteteam und unsere pädagogischen Fachkräfte jederzeit betreut. Insgesamt waren über 200 Patienten vor Ort, von denen zehn Patienten zur reinen Vorsichtsmaßnahme in die umliegenden Krankenhäuser verlegt wurden. Nach medizinischer Abklärung konnten die meisten Patienten von ihnen bereits entlassen werden und sind anschließend in unsere Klinik zurückgekehrt. Ansonsten gab es keine weiteren Verletzten. Wir danken den Einsatzkräften für die schnelle und professionelle Unterstützung sowie unserem Team für den besonnenen und reibungslosen Ablauf. Bad Sobernheim, Stand 27.11.2025″
