Gastbeitrag von
Max Kraushaar
Am späten gestrigen Mittwochnachmittag (den 26.11.2025) wurde die Feuerwehr gegen 17:05 Uhr zu einer Rauchentwicklung in mehreren Räumen einer Bad Sobernheimer Klinik alarmiert. Als die ersten Kräfte nach wenigen Minuten vor Ort waren, konnte ein Brand im Bereich einer Dehnungsfuge zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss festgestellt werden, welche eine starke Rauchentwicklung in das Gebäudeinnere verursachte. Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude. Der betroffene Bereich war bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr geräumt worden.

Durch die Einsatzkräfte wurde die Dehnungsfuge abgelöscht und die Zwischendecke geöffnet. Im Anschluss wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen in den betroffenen Zimmern durchgeführt. Durch den Rettungsdienst wurden 233 Betroffene, welche sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches im Gebäude befanden, gesichtet. Vier Patienten wurden zur Kontrolle in ein Krankenhaus transportiert. Alle weiteren Klinik-Patienten konnten nach Einsatzabschluss unverletzt wieder in ihre Zimmer zurückkehren.
Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nahe-Glan sowie die Einheiten des Katastrophenschutzes des Landkreis Bad Kreuznach waren mit rund 80 Kräften im Einsatz. Der Einsatz dauerte etwa drei Stunden. Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Bad Sobernheim, Staudernheim und Odernheim, ein Baufachberater des Technischen Hilfswerkes (THW), mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Abschnittsleitung Gesundheit mit dem organisatorischem Leiter des Rettungsdienst und dem Leitendem Notarzt sowie die Schnelleinsatzgruppe und die Polizei.
Max Kraushaar ist Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeindeverwaltung Nahe-Glan
