Katzenschutzverordnung für die Stadt auf den Weg gebracht

Die flächendeckende Kastration aller Katzen im Stadtgebiet ist ein wesentlicher Beitrag zum Tierschutz. Das haben am Montag dieser Woche (17.11.2025) im städtischen Haupt- und Personalausschuss alle Fachpersonen übereinstimmend zum Ausdruck gebracht. Aber ohne eine entsprechende Rechtsgrundlage kann diese wichtige Maßnahme zur Durchsetzung des Tierwohles nicht erfolgreich umgesetzt werden. Daher empfahlen die Ausschussmitglieder nach einer ausführlichen Diskussion per Beschluss dem Stadtrat, die Verwaltung mit dem Erlass einer Katzenschutzverordnung zu beauftragen.

Gerhard Merkelbach und Kay Maleton (v.l.) hatten den Antrag für eine Katzenschutzverordnung gut begründet auf den Weg gebracht.

Damit wurde ein Antrag der Fraktion Faire Liste einstimmig beschlossen. Gerhard Merkelbach und Kay Maleton hatten sich mit mehreren Gesprächen mit Vertreter*Innen des Bad Kreuznacher Tierheimes, dem Katzenschutzverein und anderen Tierschutzorganisationen davon überzeugt, dass seit der Corona-Zeit die Zahl der freilebenden Katzen im Stadtgebiet erheblich gestiegen ist und die Tiere durch Auszehrung und Krankheiten erheblich leiden. Dagegen hilft nur die Durchsetzung der Schutzmethode „Fangen – Kastrieren – Freisetzen“ (ausführlicher Bericht folgt).