Stefan Butz verstorben

Stadtratsmitglied Stefan Butz ist am Freitag vergangener Woche (14.11.2025) nach langer schwerer Krankheit verstorben. Das hat Oberbürgermeister Emanuel Letz am gestrigen Montagabend zu Beginn der Sitzung des Haupt- und Personalausschusses bekanntgegeben. Die Ausschussmitglieder erhoben sich daraufhin zu einer Schweigeminute. Stefan Butz hatte Anfang 2019 die kommunale Wählervereinigung Progressives Bad Kreuznach (PBK) e.V., gegründet und war bei der Kommunalwahl im Mai 2019 in den Stadtrat gewählt worden.

So wollen politische Freunde und Weggefährten Stefan Butz (Mitte) in Erinnerung behalten: als fröhlichen Kämpfer für Demokratie.

Bei der Kommunalwahl im Juni 2024 gelang ihm die Wiederwahl. Noch am 30. Oktober 2025 nahm Butz, bereits sehr geschwächt, an der Stadtratssitzung teil, um Mirko Helmut Kohl zum Beigeordneten und Nachfolger von Markus Schlosser zu wählen. Anfang November wurde Butz dann ins Krankenhaus eingeliefert. Jürgen Locher (Linke) lobte Butz als „aufrechten Demokrat und Antifaschist“. Hermann Holste (Grüne) beschrieb Butz als „aufrichtigen Kämpfer für die sozialen und ökologischen Belange in unserer Stadt.

Unvergessen bleiben die von Stefan Butz vor seinen Stadtratsjahren initiierten Satire-Aktionen. Etwa die Verkaufsaktion salinierter Luft nach China. Und seine Mitarbeit in der Satire-Partei „Die Partei“.

Bei all seinen Beiträgen im Stadtrat und in den Ausschüssen ging es ihm immer um die Sache und nie um seine Person“. Karl-Heinz Delaveaux (FWG e.V.) drückt sein Beileid so aus: „macht mich traurig und betroffen. Es ist immer schlimm, wenn ein Mensch von uns geht. Herr Butz war noch viel zu jung. Mein Beileid ist bei allen die ihm nahestehen“. Der CDU-Fraktionsvorsitzende zeigte sich „sehr traurig“, „tief erschüttert und voller Trauer“. Rapp bekannte, was wohl die Mehrzahl der Stadtrats- und Ausschussmitglieder gilt: „wir wussten nicht, dass es ihm so schlecht ging“.