Zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung wurde vom Amtsgericht Bad Kreuznach eine Frau verurteilt, die ihre 17jährige Tochter als Liebesfalle instrumentalisierte. Das Opfer ist ein geistig beeinträchtigter 32jähriger Bad Kreuznacher. Dieser hatte sich in die junge Frau verliebt. Die Mutter nutzte diese einseitige Emotion aus, um den Mann zu Geldzahlungen und Geschenken zu motivieren. Dabei gaukelte die Mutter dem 32jährigen vor, die Tochter würde sich für ihn interessieren, wenn dieser entsprechende Zuwendungen leistet. Der mittellose Mann wendete rund 8.500 Euro auf.

Etwa für ein Handy, Tablets, Spielekonsolen und ein E-Bike. Das Opfer verschuldete sich in entsprechender Höhe. Die Angeklagte leugnete zunächst eine Täuschungshandlung. Die Staatsanwaltschaft hatte allerdings Textnachrichten gesichert, die die kriminellen Absichten der Mutter belegten. Aufgrund dieser Beweislage riet der Verteidiger der Angeklagten zu einem Geständnis, um dem Gericht eine Strafaussetzung zur Bewährung zu ermöglichen. Berichtet hat diesen krassen Fall der SWR. Hier ist die ganze Geschichte nachzulesen:
Quelle: SWR, Bild: Sibylle Jakobi
