Der Druck aus der Bevölkerung auf die Mitglieder des Ausschusses für Stadtplanung, Bauwesen, Umwelt und Verkehr (PLUV) und des Stadtrates wegen des Bauprojektes von Hotel-Türmen neben der Kauzenburg nimmt von Tag zu Tag zu. In persönlichen Gesprächen, fernmündlich aber auch per Email werden die Kommunalpolitiker*Innen aufgefordert, sich von dem Bauvorhaben zu distanzieren. Viele Einwohner*Innen fühlen sich überrumpelt. „Warum wird ein Plan von dieser Bedeutung für alle Menschen in der Stadt nicht erst in einer Einwohnerversammlung vorgestellt und diskutiert, bevor der formale Weg durch die Gremien beschritten wird?“ ist eine mehrfach gestellte Frage.

Massive Kritik wird an Oberbürgermeister und Baudezernent Emanuel Letz (FDP) geübt. In an den Redaktion von tourismusbeitrag-so-nicht.de gerichteten Kommentaren wird Letz „Parteibuchwirtschaft“, „Filz“ und „interessensbezogene Arbeit gegen die Leute in und um Bad Kreuznach“ vorgeworfen. Die Erwartung, die dutzende von Wortmeldungen hinsichtlich der erneuten Behandlung der Sache am 11.11.2025 im PLUV haben ist eindeutig: „endgültig beerdigen“. Eine der zitierfähigen Stellungnahmen, die Bürgerinnen und Bürger an die Stadtratsmitglieder derzeit richten, lautet: „Guten Tag, bereits heute reiht sich in unserer Innenstadt eine Bausünde an die andere.
Was hier seit den sechziger Jahren bis heute von privaten Bauherren angerichtet und der Bad Kreuznacher Politik zugelassen wurde, spottet schon jetzt jeder Beschreibung. Aber wie so oft im Leben: schlimmer geht immer! Nun soll also auch noch auf dem Kauzenberg ein Hotelneubau entstehen, der die Silhouette der Stadt maßgeblich verändern wird. Hierbei soll das Stadtbild zugunsten der wirtschaftlichen Interessen Ihres Stadtratskollegen Lorenz und seines Kompagnon Dr. Kessler von gigantischen Wehrtürmen förmlich erschlagen werden! Wer außer den vorgenannten Herren kann eine solche Verschandelung wollen? Sie hoffentlich nicht! Bitte verhindern Sie deshalb mit Ihrem Stimmrecht in der nächsten Sitzung des PLUV am 11. November 2025, dass diese Pläne umgesetzt werden“.


