Verhöhnung der städtischen Beschilderung in der Baumstrasse

Aus dem Strassenverkehr ist das sattsam bekannt: Schilder, der Bestimmungsinhalt nicht durch massive Kontrollen und drastische Strafen aufgewertet wird, werden schlicht ignoriert. Es ist daher wenig überraschend, dass in den 18 Monaten nach dem Aufstellen des Schildes, das am Altglascontainerstandort Baumstrasse mehrsprachig das Abstellen von Abfällen verbietet, keine Besserung eingetreten ist. Eher, der Tendenz im Stadtgebiet folgend, eine Verschlechterung. Die am gestrigen Montagabend wieder einmal in Form einer grösseren Sperrmüllmenge bestaunt werden konnte.

Georg Bürger (rechts) und seine Saubermänner vom Bauhof wussten im März 2024 natürlich genau, dass sich mit dem Aufstellen des Schildes nullkommanichts ändert. Aber wenn der Chef ein wirkungsloses Schild anfordert, dann wird es eben aufgestellt. Es gilt das bei öffentlichen Verwaltungen beliebte Motto: ausser Spesen ( die ja von den Einwohner*Innen bezahlt werden) nichts gewesen. Auch für die vollkommen wirkungslose Plakataktion. Und die unzähligen Pressetermine zu diesem Thema. Weil dieser Verwaltungs-Aktionismus an der Aufgabenstellung weit vorbeigeht.