Am 1.10. gibts Informationen zur Zwangsarbeit auf dem Kuhberg

Wenig ist bisher bekannt über das Zwangsarbeiterlager der Nazis auf dem Kuhberg (früheres THW-Gelände). Im Zweiten Weltkrieg wurden Millionen von Menschen aus ihren Herkunftsgebieten ins Deutsche Reich verschleppt. Auf die Frage, wer diese Menschen waren, gibt es Antworten von Julia Röttjer, Projektleiterin der Ausstellung „Spurlos verschwunden? – Auf der Suche nach polnischen Lebenszeichen aus dem Zweiten Weltkrieg“ bei ihrem Vortrag am morgigen Mittwoch (1.10.2025) um 18:30 Uhr im Haus der Stadtgeschichte (Mannheimer Straße 189).

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Oktober zu sehen. Bei Kriegsende 1945 befanden sich etwa 10,8 Millionen von ihnen in Mitteleuropa, überwiegend in Deutschland. Es waren vor allem ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, Überlebende aus Konzentrationslagern oder politische Gefangene, die von den Alliierten als DPs bezeichnet und registriert wurden. Der Vortrag legt Spuren von Menschen aus Polen frei, die sich als Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter oder nach dem Krieg als DPs in Bad Kreuznach aufhielten.