Seit mindestens acht Jahren wird in den Gremien der Stadt über die von Schwachmaten verursachte Vermüllung mit Einwegverpackungen geklagt. Und Abhilfe gefordert. Immer dann, wenn konkrete Lösungsvorschläge gemacht werden, bremst die Stadtverwaltung diese aus. Das war schon 2019 der Fall, als Karl-Heinz Delaveaux (FWG e.V.) einen entsprechenden Antrag einbrachte. Und änderte sich über diverse Vorstösse der Grünen und anderer Fraktionen bis heute nicht.

Die bereits im Januar 2025 von Jürgen Eitel vorgelegte Prüfbitte zur Einführung einer Verpackungssteuersatzung wurde zwar mit viel amtlichem Geplapper begrüsst. Aber dann im den verwaltungsinternen Verschiebebahnhof in Richtung Nimmerland auf den weg gebracht. Und so bietet sich – schwerpunktmäßig nach Wochenende – auch heute noch das selbe Bild: Massen von Einwegverpackungen, die in Grünanlagen, auf Gehwegen und Parkplätzen großflächig verteilt sind.
