Falschparker – Report (95): krass, krasser, Bad Kreuznach

Die Kontrollkräfte des ruhenden Verkehrs werden leider immer wieder nicht dem nötigen Respekt behandelt. Andererseits gibt es zu deren Kontrolleinsätzen glaubwürdige Zeugenschilderungen, die auf unerfreuliche Weise erklären, warum in Bad Kreuznach umgerechnet auf das eingesetzte Personal viel weniger Knöllchen geschrieben werden, als in anderen Städten. Und es müssten dringend mehr Knöllchen geschrieben werden, um die schwächsten Verkehrsteilnehmer*Innen, Fußgänger*Innen, Menschen mit Beeinträchtigungen und Kinder, zu schützen. Im Stadtgebiet wird nach wie vor massenhaft auf Geh- und Radwegen geparkt. Es ist eher schlimmer als besser geworden.

Der Fahrer dieses Transporters hatte 21 handgezählte freie Parkplätze zur Verfügung. Und hat sich dafür entschieden so dicht an den Altglascontainern zu parken, dass der Einwurf auf einer Seite nicht mehr möglich war.
Am Bourger Platz werden die Parkregeln Tag für Tag massiv missachtet.
Die Garage wurde zu einer – gut ausgestatteten – Werkstatt umgebaut. Daher steht das Auto auf der Strasse.
Auch in den Vororten werden Gehwege so zugestellt, dass Passanten nachts auf die Strasse ausweichen müssen.

Auch Dienstfahrzeuge des Landes werden – nur wenige Meter von Parkplätzen und Parkhäusern entfernt – rücksichtslos und verkehrsbehindernd geparkt.

Die primitiv-egoistische Grundeinstellung der jeweiligen Fahrzeugführer*Innen hängt natürlich nicht vom Verkehrsmittel ab. Demzufolge stellen auch einige Biker ihre Fortbewegungsmittel ohne jede Rücksicht auf andere ab.