Kein Polizeihubschraubereinsatz

Rund um den Rotenfels sind die Anwohner*Innen ortsbezogene Hubschraubereinsätze gewöhnt. Im süd-östlichen Stadtgebiet dagegen finden Hubschrauberflüge meist als „Überflieger“ statt. Auf dem Weg zum oder zurück vom Landeplatz auf dem Krankenhaus Marienwörth mitten in der Stadt. Wenn sich Hubschrauber, wie dies in den letzten Tagen mehrfach der Fall war, zwischen Galgenberg, Gewerbegebiet und Ippesheim stationär aufhalten, sorgt das daher für Aufmerksamkeit. Und entsprechende Nachfragen in den Sozialen Medien.

Auf Anfrage hat die Bad Kreuznacher Polizeiinspektion mitgeteilt, dass ihr ein Polizeihubschraubereinsatz nicht bekannt ist. Vermisste Personen oder gar Kriminelle auf der Flucht waren amtlich nicht zu beklagen. Bleiben zwei sehr unterschiedliche Anlässe, die Hubschraubereinsätze auslösen: zum einen Rettungshubschrauber- oder Notarzteinsätze (wobei bei letzteren das Fluggerät lediglich als als schnelles Transportmittel fungiert. Die auch nachts vorkommen können. Und dann eine ganz andere Aufgabenstellung:

Die Freileitungskontrolle per Hubschrauber. Die sind bei solchen Einsätzen mit speziellen Infrarotkameras ausgestattet. Diese liefern Bilder, auf denen Schäden an den teuren Höchstspannungsfreileitungen (220 und 380 Kilovolt), mit mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind, rechtzeitig erkannt werden können. Weil die Hubschrauber dabei maximal 40 km/h langsam und in ungewöhnlich niedriger Flughöhe fliegen, kann je nach Standort vom Boden aus der Eindruck entstehen, der Schrauber kreise über einer bestimmten Stelle.