Zur Eröffnung der Planiger Kerb strahlte die Sonne

Die Planiger Kerb ist eröffnet. Noch am frühen gestrigen Freitagnachmittag (1.8.2025) hatte es geregnet. Und die Überlegung stand im Raum, die Eröffnungszeremonie ins Wasser fallen zu lassen. Aber als sich die Mitglieder des Fanfaren- und Spielmannszuges der Lustigen Schuppesser und die Offiziellen auf den Weg zum Rathaus machten, um den Festzug vorzubereiten, verschwanden die letzten Wolken. Und die Sonne strahlte vom blauen Himmel. Die Planiger haben da eben eine ganz besondere Beziehung nach oben. Was auch daran liegen mag, dass die Kerb dort noch als echter Kirchengeburtstag wahrgenommen und daher traditionell überkonfessionell eingesegnet wird.

Erfreulich war wieder einmal miterleben zu dürfen, dass auch die sonst so schlauen Kirchenvertreter nicht alle Geheimnisse gesellschaftlichen Lebens für sich aufgedeckt haben. Etwa die eigentlich banale Erkenntnis, dass man vor einer Festgemeinde über alles reden darf – nur nicht über 5 Minuten (weitere Berichte folgen).

Pfarrer Heiko Heyer (links) und Lektor Scott Smith (MItte) gaben der Planiger Kerb den kirchlichen Segen.

Weil Ortsvorsteher David Feld aus persönlichen Gründen verhindert war, übernahm sein Stellvertreter Franz-Josef Haas (rechts) souverän die Aufgabe der Kerberöffnung.

Der Kerbewein für die Eröffnungsgäste, ausgeschenkt u.a. von Peter Steinbrecher (links) wurde in diesem Jahr gespendet vom Weingut Heiko Schäfer.
Nur das Königs-Radl der Familie Moser-Steinker überragt den Planiger Kerbebaum.