Alltägliche Misshandlungen der Kreisel-Betonbarriere

Das war dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) aus leidvoller, langjähriger Erfahrung klar: die üblichen Sperrbaken aus Plastik oder Bauzäune aus Leichtmetall kamen für diese Aufgabe nicht in Frage. Um den provisorischen Minikreisel auf der B 428 Höhe Gartencenter Rehner bei den „Freie Fahrt für freie Bürger“ – Fahrer*Innen durchzusetzen, musste es schon Stahlbeton sein.

Mobile, schwere Einzelteile. Rot-weiß lackiert. Und zu einem Kreis zusammengefügt. Trotzdem der Eingriff in den gewohnten Streckenverlauf vielfältig angekündigt wird, kommt es Tag für Tag zu Remplern und Anstössigkeiten. Kaum hat die Strassenmeisterei des LBM die Barriere wieder gerichtet, prallt der nächste dagegen. Und verschiebt den Beton-Kreis zu einem eckigen Gebilde.

Aus dem Runden macht ein Teil der B 428-Nutzer*Innen innerhalb weniger Stunden etwas Eckiges.
Aber auch die Plastikbaken kommen nicht ungeschoren davon.