Kommunalpolitik Tür an Tür mit der Kita

Noch zehn Tage müssen sich die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker und die zuhörenden Freunde städtischer Gremien gedulden. Dann findet die erste Sitzung nach der Coronapause statt. Der Hauptausschuß tagt. Am Montag den 18. Mai. Eine Tagesordnung gibt es noch nicht. Und auch die genauen Umstände sind bisher nicht bekannt. Diesbezüglich teilte die Stadtpressestelle am 30. April mit: “die Rahmenbedingungen sind noch zu klären”.

Dieser Feststellung sind ergänzende Informationen nicht gefolgt. Entschieden ist allerdings, wo getagt wird. Nicht im Haus des Gastes (wie die Grünen vorgeschlagen hatten). Und auch nicht in der Jakob-Kiefer-Halle, wie sich die CDU dies wohl wegen der für sie guten dort ausgezählten Kommunalwahlergebnisse gewünscht hatte. Sondern in der Schulturnhalle der Grundschule Martin-Luther-King in der Richard-Wagner-Strasse. Auf dem Papier eine gute Wahl. Weil mitten im größten Wohngebiet der Stadt.

Und mit einem großen Parkplatz nebenan ausgestattet. Der war allerdings in den vergangenen Tagen häufiger schon tagsüber zugeparkt. Wie das zur Feierabendzeit aussieht, wird man am 18. Mai sehen. Eine ganz neue Form von BürgerInnenkontakt dürfte sich aus der Nachbarschaft zu Schule und Kita ergeben. Der gemeinsame Eingang von Kita und Halle muß nicht genutzt werden, weil diese über zusätzliche Türen verfügt. Und über eine Zuschauertribüne. Auf der mit Abstand etwa 30 ZuhörerInnen Platz finden dürften.

Damit Ortsfremde sich vor Ort leichter tun, haben wir den Weg von der Richard-Wagner-Strasse zur Halle ins Bild gesetzt: